OWASP LLM Top 10 · MITRE ATLAS · Art. 15 KI-VO

AI Security: Penetrationstest und Red Teaming für KI- und LLM-Systeme

Wir prüfen Ihre KI-Funktionen so, wie ein Angreifer sie angreift: Prompt Injection, Datenexfiltration, manipuliertes RAG und übersteuerte Agenten. Sie erhalten nachvollziehbar dokumentierte Angriffspfade, Behebungsempfehlungen und prüffähige Belege für Kunden, Auditoren und mit Blick auf die künftigen Anforderungen aus Art. 15 KI-VO.

Projektbasiert · Festpreis nach Scope OWASP Top 10 for LLM Applications Erste Befunde meist in 1–2 Wochen

Kostenlos und unverbindlich · 30 Minuten · vertraulich unter NDA · keine Tooling-Installation nötig

AI Security, Penetrationstest und Red Teaming für LLM-, RAG- und Agenten-Systeme
Recht und Technik aus einem Mandat, KI-VO-Einordnung und OWASP-/MITRE-ATLAS-Testing unter einem Dach.

Im Einsatz für regulierte Branchen und KMU

Dr. iur., LL.M., CIPP/E Befunde, die vor VR und Aufsicht bestehen
OWASP LLM Top 10 · MITRE ATLAS Anerkannte Prüfrahmen für KI-Systeme
Vertraulichkeit & CH-Datenhaltung NDA, Schweigepflicht, Daten in der Schweiz
Beratung und Prüfung getrennt glaubwürdig gegenüber Auditoren
Oliver Stutz

Technische Leitung dieses Mandats

Oliver Stutz

Co-Founder · InfoSec & Cybersecurity Expert · Bachelor of IT (Bond University)

Oliver Stutz leitet die technische Prüfung Ihrer KI-Systeme nach OWASP, MITRE ATLAS und NIST AI RMF und verantwortet das SIDD-Entwicklungszentrum für technische Informationssicherheit, Cloud-Security und die Integration generativer KI. Die rechtliche Einordnung nach KI-VO und DSG erbringt Dr. Dominic Staiger (CIPP/E, Attorney at Law). So entstehen Befunde, die zugleich technisch belastbar und gegenüber Aufsicht, Kunden und Verwaltungsrat verteidigbar sind.

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Was ist AI Security?

Kurzdefinition

AI Security ist die technische Sicherheitsprüfung von KI-, LLM-, RAG- und agentischen Systemen. AI Security, KI-Sicherheitsprüfung, LLM-Pentest und AI Red Teaming meinen bei uns dieselbe Leistung. Im Unterschied zum klassischen Penetrationstest, der deterministische Anwendungen und Infrastruktur prüft, adressiert AI Security die spezifischen Angriffsflächen sprachverarbeitender und teilautonomer Systeme, Prompt Injection, Offenlegung sensibler Informationen, unsichere Ausgabeverarbeitung, übermässige Handlungsvollmacht von Agenten sowie die Vergiftung von Trainings- und Retrieval-Daten. Geprüft wird gegen anerkannte Rahmen: die OWASP Top 10 for LLM Applications (2025), MITRE ATLAS und das NIST AI Risk Management Framework.

Ein KI-System verhält sich nicht deterministisch. Dieselbe Eingabe kann unterschiedliche Ausgaben erzeugen, und Angriffe verstecken sich in scheinbar harmlosem Text, etwa in einem Dokument, das Ihr Retrieval-System einliest, oder in einer Webseite, die Ihr Agent abruft (indirekte Prompt Injection). Eine einmalige Prüfung liefert deshalb nur eine Momentaufnahme. Wir arbeiten mit teilautomatisierten, wiederholbaren Kampagnen, die typische Angriffspfade systematisch durchspielen und nachvollziehbar dokumentieren, als Grundlage für Behebung, Re-Test und den Nachweis gegenüber Dritten.

Brauchen Sie eine KI-Sicherheitsprüfung?

AI Security ist relevant, sobald ein KI-System nach aussen wirkt oder Zugriff auf sensible Daten und Funktionen erhält. Die folgenden vier Auslöser sind in der Praxis am häufigsten, trifft einer davon zu, lohnt sich ein Erstgespräch.

1

Go-live einer KI-Funktion: Sie stellen einen kundenseitigen Chatbot, eine RAG-Suche oder einen Agenten produktiv, und müssen vor dem Launch wissen, ob er sich manipulieren oder zur Datenexfiltration missbrauchen lässt.

2

Auditor- oder Kundenanforderung: Ein EU-Kunde, ein Procurement-Fragebogen oder ein ISO-27001-Audit verlangt einen Nachweis, dass Ihre KI-Systeme getestet und abgesichert sind.

3

Hochrisiko-Einordnung nach KI-VO: Fällt Ihr System unter die Hochrisiko-Kategorien (Art. 6 ff., Annex III), verlangt Art. 15 KI-VO künftig Belege zu Genauigkeit, Robustheit und Cybersicherheit, einschliesslich Schutz u. a. gegen Data Poisoning, Model Poisoning und adversariale Beispiele (Art. 15 Abs. 5). Die Anwendbarkeit dieser Pflichten ist nach der vorläufigen Digital-AI-Omnibus-Einigung voraussichtlich verschoben, bis zur Veröffentlichung im Amtsblatt sind die ursprünglichen Fristen massgeblich.

4

Vorfall oder Beinahe-Vorfall: Ein Tester, ein Kunde oder ein Forscher hat eine Prompt Injection, ein Datenleck oder ein fehlgeleitetes Agentenverhalten gemeldet, und der Verwaltungsrat will den Umfang verstehen.

Was uns einzigartig macht

Recht, Software-Engineering und eigene KI-Entwicklung, in einem Team

Diese drei Disziplinen greifen bei uns in einem Team ineinander. Diese Kombination kann weder eine reine Rechtsanwaltskanzlei noch eine klassische Beratung leisten. So prüfen wir Ihre KI-Systeme mit dem Wissen derer, die selbst KI bauen, und ordnen jeden Befund zugleich rechtlich ein.

Tiefe rechtliche Expertise

Promovierte Jurist:innen mit CIPP/E, Attorney at Law (NY) und Solicitor (UK). Wir klassifizieren KI rechtssicher nach KI-VO, DSG und DSGVO, aus laufenden Mandaten statt aus Lehrbüchern.

Eigene Software-Engineers

Eigenes Entwicklungszentrum und die Priverion-Plattform. Wir wissen, wie KI-Systeme heute gebaut werden, und prüfen, was ein System technisch wirklich tut, statt Selbstauskünften zu vertrauen.

Eigene KI-Entwicklung

Wir entwickeln und betreiben eigene LLM- und KI-Systeme. Best Practices und Fallstricke, von RAG bis Prompt-Sicherheit, kennen wir so aus erster Hand.

Was übernehmen wir?

Wir prüfen Ihr KI-System entlang der gesamten Angriffsfläche, vom Modell über die Eingabe- und Ausgabeschicht bis zu Tools, Datenquellen und Lieferkette. Der Umfang wird vor Beginn schriftlich festgelegt und auf Ihr System zugeschnitten.

  • Bedrohungsmodellierung (Threat Modelling) für LLM-, RAG- und agentische Architekturen: Inventarisierung von Modellen, Tools, Datensätzen, Identitäten und Vertrauensgrenzen.
  • Prompt-Injection-Testing, direkt (Jailbreaks) und indirekt über manipulierte Inhalte in RAG-Quellen, Dokumenten und abgerufenen Webseiten (OWASP LLM01).
  • Prüfung auf Offenlegung sensibler Informationen und System-Prompt-Leakage (OWASP LLM02, LLM07).
  • Unsichere Ausgabeverarbeitung: Tests auf XSS, SSRF und Codeausführung durch ungefilterte Modellausgaben (OWASP LLM05).
  • Übermässige Handlungsvollmacht von Agenten (Excessive Agency): Prüfung von Agenten und Tool-Aufrufen mit Schreib-, Transaktions- oder Systemrechten auf Missbrauch und fehlende Begrenzung (OWASP LLM06; OWASP Agentic Security Initiative).
  • RAG- und Vektor-DB-Sicherheit: Vergiftung der Wissensbasis (Data-Store-Poisoning), mandantenübergreifende Datenlecks (Cross-Tenant-Leaks) und Schwächen in Embeddings (OWASP LLM04, LLM08).
  • Modell- und MLOps-Lieferkette: Bewertung von Modellherkunft, Versionskontrolle, Update-Validierung und SBOMs für KI-Komponenten (OWASP LLM03).
  • Unkontrollierter Ressourcen- und Kostenverbrauch (Unbounded Consumption / „Denial of Wallet"): Tests auf unbegrenzten Verbrauch (OWASP LLM10).
  • Framework-Alignment: Abbildung der Befunde auf NIST AI RMF, MITRE ATLAS und die Sicherheitscontrols der ISO/IEC 42001:2023.
  • Nachweis-Dokumentation: nachvollziehbar dokumentierte Befunde mit Schweregrad, Behebungsempfehlung und Beleg mit Blick auf Art. 15 KI-VO und ISO 27001 Annex A; auf Wunsch Re-Test nach Behebung.

Aufwand und Prüftiefe

Der Aufwand richtet sich nach Architektur und Angriffsfläche, eine einzelne LLM-Chat-Anwendung ist schneller geprüft als ein agentisches System mit mehreren Tools, externen Datenquellen und Transaktionsrechten. Wir legen den Scope vorab fest und kalkulieren projektbasiert. Weil KI-Systeme probabilistisch sind, empfehlen wir wiederholte Kampagnen statt eines Einmaltests.

10

Risikokategorien: voller Durchlauf der OWASP Top 10 for LLM Applications (2025).

MITRE ATLAS

Abdeckung der für Ihre Architektur relevanten Taktiken und Techniken nach Scope.

2 Re-Tests

typischerweise inklusive, um die Wirksamkeit der Behebung zu belegen.

Leistungspakete

Wir arbeiten projektbasiert. Statt monatlicher Pauschalen wählen Sie eine Prüftiefe, die zu Ihrer Architektur und Ihrem Nachweisbedarf passt. Alle Preise sind Richtwerte; das verbindliche Festpreis-Angebot folgt nach dem Scoping.

LLM Application Test

CHF 8'000–15'000 Richtwert · 1 Anwendung

Fokussierte Sicherheitsprüfung einer einzelnen LLM- oder Chatbot-Anwendung.

  • Bedrohungsmodellierung der Anwendung
  • Prompt Injection (direkt/indirekt) und Jailbreak-Testing
  • Prüfung auf sensible Informationsoffenlegung und System-Prompt-Leakage
  • Unsichere Ausgabeverarbeitung
  • Befundbericht mit Schweregrad und Behebungsempfehlung, ein Re-Test

AI Red Teaming Programm

ab CHF 30'000 wiederkehrende Kampagnen

Fortlaufende, gegnerische Prüfkampagnen für Systeme mit hohem Risiko oder zur Vorbereitung auf die Hochrisiko-Anforderungen (Art. 15 KI-VO).

  • Wiederholte, teilautomatisierte Red-Team-Kampagnen
  • Vollständige OWASP-LLM- und Agentic-Abdeckung über mehrere Zyklen
  • Evidenzpaket mit Blick auf Art. 15 KI-VO und ISO 27001 Annex A
  • Integration in Ihr ISMS / Ihre ISO-42001-Governance
  • Begleitung von Verwaltungsrat und Aufsicht durch Dr. Staiger

Nicht sicher, welche Prüftiefe passt? Erstgespräch vereinbaren, wir grenzen den Scope gemeinsam ein.

Wie wir vorgehen

Der Ablauf ist auf Reproduzierbarkeit und Verteidigbarkeit ausgelegt, jede Phase liefert dokumentierte Belege.

Scoping und Einordnung

Wir klären Architektur, Daten, Tools und die rechtliche Rolle (Anbieter oder Betreiber, KI-VO-Risikoklasse) und legen den Prüfumfang schriftlich fest.

Bedrohungsmodellierung

Wir kartieren Angriffsflächen, Vertrauensgrenzen und kritische Pfade entlang OWASP LLM Top 10 und MITRE ATLAS.

Aktive Prüfung

Teilautomatisierte und manuelle Angriffe, Prompt Injection, Datenexfiltration, Output-Handling, Agenten-/RAG-Missbrauch.

Auswertung und Bericht

Jeder Befund mit Schweregrad, Reproduktionsschritten und konkreter Behebungsempfehlung; Mapping auf KI-VO, ISO 42001 und ISO 27001.

Behebungsbegleitung und Re-Test

Wir prüfen die umgesetzten Massnahmen nach und dokumentieren die Wirksamkeit.

Nachweis und Wiederholung

Sie erhalten ein Evidenzpaket für Auditoren und Kunden; bei probabilistischen Systemen empfehlen wir wiederkehrende Kampagnen.

Warum SIDD

Was die drei Disziplinen oben für die Sicherheit Ihrer KI-Systeme bedeuten:

Wir wissen, wie LLM brechen

Weil wir selbst LLM- und KI-Systeme bauen, kennen wir die Schwachstellen aus der Entwicklung, nicht nur aus Checklisten, von Prompt Injection bis zu unsicheren Agenten.

Anerkannte Prüfrahmen

OWASP Top 10 for LLM Applications, MITRE ATLAS und NIST AI RMF, abgebildet auf ISO/IEC 42001 und ISO 27001 Annex A.

Befund plus rechtliche Einordnung

Jeder technische Befund wird zugleich rechtlich eingeordnet (Art. 15 KI-VO), so bestehen die Ergebnisse vor Kunden, Auditoren und Verwaltungsrat.

Vertraulich, Daten in der Schweiz

NDA und Schweigepflicht; Befunde und Daten verbleiben in der Schweiz. Wo Dr. Staiger rechtlich einordnet, gilt zusätzlich das anwaltliche Berufsgeheimnis (Art. 321 StGB).

Beratung und Prüfung getrennt

Wir trennen Beratung und Prüfung strikt, das macht unsere Befunde gegenüber Auditoren glaubwürdig.

Nachweis statt Folien

KI-Inventar, Risiko und Befunde prüffähig auf der Priverion-Plattform, auf Wunsch mit Re-Test nach Behebung.

Klassischer Pentest und AI Security im Vergleich

Beide Prüfungen haben ihren Platz. Ein bestehender Cloud-LLM-Anbieter sichert sein Modell, nicht Ihre Anwendung darum herum. Die folgende Tabelle zeigt, warum ein klassischer Penetrationstest die KI-spezifischen Risiken nicht abdeckt.

AspektKlassischer PenetrationstestAI Security / LLM-Pentest
PrüfgegenstandWeb, Netzwerk, API, InfrastrukturLLM, RAG, Agenten, Modell-Lieferkette
SystemverhaltenDeterministischProbabilistisch / stochastisch
Leitende AngriffeOWASP Top 10 (Web)Prompt Injection, Poisoning, Excessive Agency
ReferenzrahmenOWASP, PTES, OSSTMMOWASP LLM Top 10, MITRE ATLAS, NIST AI RMF
Indirekte AngriffeSelten relevantZentral (Prompt Injection über RAG/Web)
PrüfrhythmusPunktuell wiederholbarWiederholte Kampagnen empfohlen
Compliance-BezugISO 27001 Annex AISO 27001 Annex A, Art. 15 KI-VO, ISO 42001

Klassischer Penetrationstest und AI Security ergänzen sich, den klassischen Penetrationstest sowie den Schwachstellenscan führen wir ebenfalls durch.

Referenzen

Regulierter Industriekonzern

RAG-Assistent für interne Dokumentation

Vor dem internen Rollout eines RAG-gestützten Wissensassistenten prüften wir das System auf indirekte Prompt Injection und Cross-Tenant-Datenzugriff. Drei kritische Pfade zur Offenlegung nicht freigegebener Dokumente wurden vor dem Go-live geschlossen und im Re-Test bestätigt. (Anonymisiert, regulierte Industrie.)

SaaS-Anbieter im Gesundheitsumfeld

Kundenseitiger KI-Agent

Für einen Anbieter mit kundenseitigem, tool-nutzendem Agenten erstellten wir ein Threat Model und ein Evidenzpaket, das die Robustheits- und Cybersicherheits-Aspekte (mit Blick auf Art. 15 KI-VO) gegenüber Kunden und Auditoren belegbar macht. (Anonymisiert, Health-SaaS.)

Unser Werkzeug: LexCommand

Warum wir mit LexCommand arbeiten, unserer eigenen Schweizer Rechts-KI

LexCommand ist unsere hauseigene, zitatgestützte Rechts-KI für das Recht der Schweiz, Deutschlands, Österreichs und der EU. Entwickelt und souverän in der Schweiz betrieben von der Priverion GmbH, dem Unternehmen hinter SIDD. Datensouveränität und Belegbarkeit predigen wir nicht nur, wir haben sie in unser Werkzeug eingebaut, ergänzend zur Priverion-Plattform.

Souverän in der Schweiz

Die KI läuft selbst gehostet auf Schweizer Infrastruktur, ohne externe Cloud-LLMs. Als unabhängiges Schweizer Unternehmen ohne ausländische Muttergesellschaft verarbeiten wir Ihre Unterlagen in einer Umgebung, die wir kontrollieren.

Kein Zitat, kein Anspruch

Jede rechtliche Aussage ist auf eine abrufbare Primärquelle rückführbar, oder sie erscheint nicht. So werden unsere Empfehlungen auditierbar und nachvollziehbar, statt nur plausibel zu klingen.

Vom Aufwand zum Urteil

LexCommand übernimmt das Suchen, Abgleichen und Belegen. Das verkürzt Durchlaufzeiten und gibt unseren Senior-Beratenden Zeit für Urteil und Mandantengespräch, bei gleichbleibender Sorgfalt.

Drei Disziplinen, ein Bild

Datenschutz, Informationssicherheit und KI-Sicherheit betrachten wir auf einer geteilten Quellenbasis mit Framework-Crosswalk. So sehen Sie überschneidende Pflichten in einem konsolidierten Bild statt in drei isolierten Analysen.

Konkret für die AI-Security-Prüfung: LexCommand belegt die rechtliche Einordnung jedes Befunds gegen Art. 15 KI-VO, ISO 27001 Annex A und ISO/IEC 42001 quellengenau im Evidenzpaket und zieht angesichts der verschobenen KI-VO-Fristen jeweils die zum Stichtag geltende Normfassung heran.

Zeitlich deterministisch (Stand heute oder zu jedem Stichtag), mit Jurisdiktions-Isolation (CH/DE/AT/EU) und einem Zitat-Verifizierer am Ende jeder Antwort.

Häufige Fragen

Was kostet eine KI-Sicherheitsprüfung?

Die Prüfung ist projektbasiert. Eine einzelne LLM-Anwendung liegt typischerweise bei CHF 8'000–15'000, RAG- und Agentensysteme bei CHF 15'000–30'000, fortlaufende Red-Team-Programme ab CHF 30'000. Der verbindliche Festpreis folgt nach dem Scoping.

Reicht eine einmalige Prüfung?

Für eine erste Standortbestimmung ja. Weil KI-Systeme probabilistisch sind und sich Modelle, Prompts und Datenquellen ändern, empfehlen wir wiederholte Kampagnen. Eine Prüfung ist eine Momentaufnahme, keine dauerhafte Garantie.

Unser LLM kommt von einem grossen Cloud-Anbieter, ist das nicht schon sicher?

Der Anbieter sichert das Modell, nicht Ihre Anwendung. Prompt Injection, unsichere Ausgabeverarbeitung, übermässige Agentenrechte und manipuliertes RAG entstehen in Ihrer Integration, genau dort setzt unsere Prüfung an.

Wie lange dauert ein Projekt?

Eine einzelne LLM-Anwendung ist meist in ein bis zwei Wochen geprüft und berichtet. RAG- und Agentensysteme dauern länger. Den Re-Test planen wir nach Behebung der Befunde.

Macht uns das KI-VO-konform?

Nein, eine garantierte Compliance gibt es nicht. Wir liefern technische Befunde und Belege, die zur Erfüllung der (künftigen) Anforderungen aus Art. 15 KI-VO (Genauigkeit, Robustheit, Cybersicherheit) und ISO 27001 Annex A beitragen und Ihre Sorgfalt nachweisbar machen. Dies ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Ab wann gelten die KI-VO-Pflichten für Hochrisiko-Systeme?

Verbote (Art. 5) und KI-Kompetenz (Art. 4) gelten seit dem 02.02.2025, GPAI-Pflichten seit dem 02.08.2025. Die meisten Hochrisiko-Pflichten (Annex III) waren ursprünglich ab dem 02.08.2026 vorgesehen. Nach der vorläufigen Einigung zum „Digital AI Omnibus" sollen sie voraussichtlich auf den 02.12.2027 (Annex III) bzw. 02.08.2028 (Annex I) verschoben werden. Diese Einigung war am 18.06.2026 noch nicht im EU-Amtsblatt veröffentlicht und ist damit nicht final; bis zur förmlichen Annahme gelten formal die ursprünglichen Fristen. Wir planen vorsorglich gegen beide Szenarien. Die Anforderungen aus Art. 15 (Genauigkeit, Robustheit, Cybersicherheit) folgen dem Hochrisiko-Zeitplan. Wir aktualisieren diese Angabe laufend.

Wie greift das mit unserem CISO oder DSB zusammen?

Wir arbeiten in geteilter Verantwortung. Die AI-Security-Befunde fügen sich in ein bestehendes ISMS und in die Arbeit von CISO und Datenschutzbeauftragtem ein; die Grundrechte-Folgenabschätzung (FRIA, Art. 27 KI-VO), soweit für Ihr System einschlägig, lässt sich neben der DSFA (Art. 35 DSGVO) führen. Auf Wunsch verbinden wir die Prüfung mit unseren Leistungen ISMS/ISO 27001, Penetrationstest und der AI-Officer-Rolle.

Zuletzt geprüft: 18.06.2026 durch Dr. Dominic Staiger. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Sicherheit Ihrer KI-Systeme nachweisbar machen

Wir prüfen Ihre LLM-, RAG- und Agenten-Systeme nach OWASP, MITRE ATLAS und mit Blick auf Art. 15 KI-VO, und liefern Befunde, die vor Kunden, Auditoren und Verwaltungsrat bestehen.