AI Governance Check: Ihre Standortbestimmung zur KI-Compliance
Eine fixe, zeitlich begrenzte Bestandsaufnahme: Wir inventarisieren Ihre KI-Anwendungen, klassifizieren sie nach der KI-VO und liefern einen priorisierten Massnahmenplan mit Aufwandsschätzung. So weiss Ihre Geschäftsleitung, wo das Unternehmen steht und was als Nächstes zu tun ist, belastbar dokumentiert und unter anwaltlichem Berufsgeheimnis (Art. 321 StGB) behandelt.
Festpreis ab CHF 3'900Ergebnis in 3–5 WochenKI-VO + ISO/IEC 42001 aus einer Hand
Erstgespräch kostenlos & unverbindlich · Antwort in 24 h · Schweizer Berufsgeheimnis (Art. 321 StGB)
Festpreis und fixer Scope, keine offenen Stundenposten.
Im Einsatz für regulierte Branchen und KMU
Dr. iur., LL.M., CIPP/E
Recht und Datenschutz in einer Person
Attorney (NY) · Solicitor (UK)
Mandate über CH · EU · UK · US
ISO/IEC 42001 & 27001
KI- und Informationssicherheit verzahnt
Eigene Priverion-Plattform
KI-Inventar als Tooling, nicht als Folien
Verantwortlich für dieses Mandat
Mohamed Afhim
Senior Consultant · Daten- und Datenschutzrecht (DSG, DSGVO, KI-VO)
Mohamed Afhim verantwortet als Senior Consultant Ihre KI-Governance-Standortbestimmung: Er inventarisiert Ihre KI-Anwendungen, klassifiziert sie nach der KI-VO und verzahnt das Ergebnis mit DSG, DSGVO und ISO/IEC 42001. Bei jurisdiktionsübergreifenden Fragen (CH, EU, UK, US) und der rechtlichen Letzteinordnung arbeitet er eng mit Dr. Dominic Staiger (CIPP/E, Attorney at Law) zusammen.
Was es ist: Eine einmalige, im Umfang fest definierte Standortbestimmung Ihrer KI-Compliance, mit KI-Inventar, Risikoklassifizierung nach KI-VO und Gap-Analyse zu ISO/IEC 42001.
Was Sie erhalten: Einen priorisierten Massnahmenplan (Roadmap) mit Aufwandsschätzung plus eine Zusammenfassung für Verwaltungsrat und Geschäftsleitung.
Was es nicht ist: Keine Zertifizierung und keine garantierte Compliance, das Ziel ist nachweisbare Risikoreduktion und Accountability.
Anders als eine Self-Assessment-Checkliste liefert der Check eine juristisch belastbare Einordnung. Konkret sagen wir Ihnen, welche Ihrer Anwendungen Sie gar nicht einsetzen dürfen, welche als hochriskant gelten und wo Sie Nutzer transparent informieren müssen (verbotene Praktiken Art. 5; Hochrisiko Art. 6 ff./Annex III; Transparenzpflichten Art. 50 KI-VO). Ebenso zeigen wir, wo automatisierte Entscheidungen Pflichten nach Art. 22 DSGVO bzw. Art. 21 DSG auslösen.
Das Resultat ist eine verteidigbare Baseline, die Grundlage, um Ressourcen gezielt dort einzusetzen, wo das Risiko am grössten ist. Eine garantierte Compliance ist daraus nicht ableitbar; das Ziel ist nachweisbare Risikoreduktion und Accountability.
Brauchen Sie einen AI Governance Check?
Der Check lohnt sich, sobald KI im Unternehmen ankommt, meist schneller, als Governance und Dokumentation nachziehen. Die folgenden vier Auslöser sprechen klar dafür:
1
Ihr Verwaltungsrat oder Ihre Geschäftsleitung fragt nach der KI-Risikoexposition und erwartet eine dokumentierte, nachvollziehbare Antwort statt einer Einschätzung aus dem Bauch heraus.
2
Sie setzen Copilot, generative Sprachmodelle, Scoring- oder HR-Vorselektions-Tools ein, ohne ein vollständiges Inventar und eine Risikoklassifizierung dieser Anwendungen zu besitzen.
3
Ein EU-Kunde, ein Audit oder ein Lieferanten-Fragebogen verlangt Nachweise zu Ihrer KI-Governance, und Sie könnten über die Output-Klausel (Art. 2 Abs. 1 lit. c KI-VO) ohnehin in den Anwendungsbereich fallen.
4
Sie verarbeiten mit KI personenbezogene Daten oder treffen automatisierte Einzelentscheidungen und müssen Art. 21 DSG bzw. Art. 22 DSGVO einhalten, unabhängig von den Fristen der KI-VO.
Was uns einzigartig macht
Recht, Software-Engineering und eigene KI-Entwicklung, in einem Team
Diese drei Disziplinen greifen bei uns in einem Team ineinander. Diese Kombination kann weder eine reine Rechtsanwaltskanzlei noch eine klassische Beratung leisten. So wird Ihre Standortbestimmung juristisch belastbar und technisch fundiert zugleich, statt einer Checkliste ohne Tiefgang.
01
Tiefe rechtliche Expertise
Promovierte Jurist:innen mit CIPP/E, Attorney at Law (NY) und Solicitor (UK). Wir klassifizieren KI rechtssicher nach KI-VO, DSG und DSGVO, aus laufenden Mandaten statt aus Lehrbüchern.
02
Eigene Software-Engineers
Eigenes Entwicklungszentrum und die Priverion-Plattform. Wir wissen, wie KI-Systeme heute gebaut werden, und prüfen, was ein System technisch wirklich tut, statt Selbstauskünften zu vertrauen.
03
Eigene KI-Entwicklung
Wir entwickeln und betreiben eigene LLM- und KI-Systeme. Best Practices und Fallstricke, von RAG bis Prompt-Sicherheit, kennen wir so aus erster Hand.
Was übernehmen wir?
Der Check ist fest umrissen und in wenigen Wochen abgeschlossen. Wir liefern keine generische Vorlage, sondern eine auf Ihr Unternehmen bezogene Bestandsaufnahme mit konkretem Massnahmenplan.
Der nachstehende volle Leistungsumfang entspricht dem Standard-Check; der Basis-Check ab CHF 3'900 deckt die Kernschritte ab (KI-Inventar, Risikoklassifizierung, Gap-Analyse zu den zentralen Pflichten, Kurz-Roadmap).
Vollständiges KI-Inventar aller eingesetzten und geplanten KI-Anwendungen, inklusive Rollenklärung (Anbieter vs. Betreiber, EU-Bezug).
Einordnung der extraterritorialen Reichweite (Art. 2 KI-VO) und allfälliger US-/APAC-Pflichten bei entsprechender Marktaktivität.
Priorisierter Massnahmenplan (Roadmap) mit Aufwandsschätzung und Reihenfolge nach Risiko und Pflichtenlage.
Zusammenfassung für Verwaltungsrat und Geschäftsleitung zur Dokumentation der Organisations- und Sorgfaltspflicht (vgl. Art. 717/754 OR).
Strukturierte Ablage von Inventar und Klassifizierung in der Priverion-Plattform als nachweisbare Grundlage.
Aufwand und Umfang
Der AI Governance Check ist zeitlich befristet und im Umfang fest definiert, Sie wissen vorab, was Sie erhalten und was es kostet. Der Aufwand richtet sich nach der Anzahl der KI-Anwendungen und der Komplexität Ihrer Datenflüsse; den genauen Scope halten wir im Angebot ausdrücklich fest.
3–5 Wochen
typische Dauer bis zum Massnahmenplan
ab CHF 3'900
Festpreis-Einstieg, Scope explizit definiert
2 Frameworks
KI-VO und ISO/IEC 42001 in einem Bericht
Pakete
Drei klar abgegrenzte Umfänge, vom kompakten Readiness-Check bis zur erweiterten Bestandsaufnahme mit ausgearbeiteter Roadmap. Alle Preise verstehen sich als Einstieg; der finale Festpreis hängt vom vereinbarten Scope ab.
Basis-Check
ab CHF 3'900
Bis ~5 KI-Anwendungen, ein Framework. Kompakte Standortbestimmung für Unternehmen mit überschaubarem KI-Einsatz.
KI-Inventar bis zu 5 Anwendungen
Risikoklassifizierung nach KI-VO (Art. 5/6/50)
Gap-Analyse gegen die zentralen Betreiberpflichten
Hinweis zur FRIA: Eine Grundrechte-Folgenabschätzung (FRIA, Art. 27 KI-VO) ist nur für bestimmte Betreiber verpflichtend (öffentliche Stellen, Erbringer öffentlicher Dienste, bestimmte Annex-III-Systeme wie Kreditwürdigkeit und Lebens-/Krankenversicherung). Ob sie auf Sie zutrifft, prüfen wir in jedem Paket.
So läuft der Check ab
Strukturiert, mit minimaler Belastung Ihres Teams und einem klaren Ergebnis. Die Standortbestimmung ist Beratung, keine Zertifizierung, eine spätere konforme Bewertung bleibt davon getrennt.
Kick-off und Scoping
Wir definieren gemeinsam den Umfang, die einzubeziehenden Anwendungen und die Ansprechpartner.
Erhebung KI-Inventar
Strukturierte Erfassung aller KI-Anwendungen über Interviews und Fragebögen, abgelegt in der Priverion-Plattform.
Klassifizierung und Gap-Analyse
Juristische Risikoeinordnung nach KI-VO und Abgleich gegen ISO/IEC 42001 sowie DSG/DSGVO.
Priorisierung
Wir bewerten die Lücken nach Risiko und Pflichtenlage und leiten eine Reihenfolge mit Aufwandsschätzung ab.
Massnahmenplan und Zusammenfassung
Übergabe der Roadmap und der Zusammenfassung für Verwaltungsrat und Geschäftsleitung.
Debriefing
Gemeinsame Besprechung der Ergebnisse und Klärung der nächsten Schritte (AI Officer, Remediation, Schulung).
Warum SIDD?
Was die drei Disziplinen oben für Ihre Standortbestimmung bedeuten:
Juristisch belastbar, nicht nur Häkchen
Statt einer Self-Assessment-Checkliste sagen wir Ihnen rechtssicher, was nach Art. 5 verboten, nach Annex III hochriskant oder über die Output-Klausel (Art. 2 KI-VO) überhaupt erfasst ist.
Zwei Frameworks in einem Bericht
KI-VO und ISO/IEC 42001 in einer Bewertung, abgeglichen mit einem allfälligen ISMS nach ISO/IEC 27001, statt zwei getrennter Projekte.
Schweizer Berufsgeheimnis (Art. 321 StGB)
Befunde und Inventardaten unter anwaltlicher Vertraulichkeit, ein Schutzniveau, das reine InfoSec-Anbieter nicht bieten.
Beratung und Zertifizierung getrennt
Die Standortbestimmung ist Beratung; eine spätere konforme Bewertung führt eine unabhängige Stelle durch. So bleiben die Ergebnisse audit-glaubwürdig.
Nachweisbar statt PowerPoint
Inventar und Klassifizierung als gepflegtes, prüffähiges Tooling auf der Priverion-Plattform, nicht als einmalige Präsentation.
Risikoarmer Einstieg mit Anschluss
Fixer Umfang, fixer Preis, mit nahtlosem Übergang in ein AI-Officer-Mandat oder ein Remediation-Projekt.
Welche Regeln gelten für wen?
KI-Pflichten hängen davon ab, wo und für wen Sie KI einsetzen. Der Check ordnet Ihr Unternehmen in dieses Bild ein.
Art. 5 (Verbote) und Art. 4 (KI-Kompetenz) seit 02.02.2025; GPAI seit 02.08.2025 (Bestandsmodelle bis 02.08.2027). Transparenz (Art. 50) ab 02.08.2026 (Kennzeichnung künstlich erzeugter Inhalte, Art. 50 Abs. 2, ab 02.12.2026), vom Omnibus nicht verschoben. Hochrisiko-Fristen (Annex III/I) sollen per „Digital AI Omnibus" voraussichtlich auf 02.12.2027 bzw. 02.08.2028 verschoben werden, noch nicht im Amtsblatt und damit nicht final; bis dahin gelten formal 02.08.2026 (Annex III) bzw. 02.08.2027 (Annex I).
Erfasst über Art. 2 Abs. 1 lit. a (Inverkehrbringen) und lit. c (Output-Klausel), unabhängig vom Serverstandort.
Kein KI-spezifisches Bundesgesetz. CoE-Konvention 2025 unterzeichnet, noch nicht ratifiziert; Vernehmlassungsvorlage voraussichtlich bis Ende 2026.
Gilt bereits heute: Art. 21 DSG (automatisierte Einzelentscheide/Profiling), OR-Haftung (Art. 41 ff., 97 ff., 717/754), FINMA-Aufsicht.
USA
Kein einheitliches Bundesregime; State-Gesetze
EO 14110 widerrufen (20.01.2025); Bundesstaaten wie CA, TX und IL mit eigenen Regeln (teils seit 01.01.2026). Lage volatil.
Erfasst, sobald Sie dortige Kunden bedienen; Ausrichtung auf KI-VO + ISO/IEC 42001 deckt grosse Teile ab.
APAC
Heterogene, meist schlanke Regime
Südkorea: AI Basic Act (extraterritorial, inländischer Vertreter), 2026 in Kraft. China: Kennzeichnungspflichten seit 2025.
Bei Lieferung in mehrere Märkte: technologieneutrales Fundament (ISO/IEC 42001) plus jurisdiktionsspezifische Pflichten.
Stand: 18.06.2026, wir aktualisieren laufend. Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Die Omnibus-Fristen sind vorläufig; bis zur Veröffentlichung im Amtsblatt führen wir beide Szenarien parallel.
Referenzen
Regulierter Industriebetrieb
KI-Inventar in bestehendes ISMS integriert
Für einen Mandanten aus einer streng regulierten Industrie haben wir den KI-Einsatz inventarisiert, nach KI-VO klassifiziert und in ein bestehendes ISO/IEC-27001-ISMS integriert. Ergebnis: eine verteidigbare Baseline und eine priorisierte Roadmap für Verwaltungsrat und Geschäftsleitung.
Gesundheits-/Medtech-Umfeld
DSFA und FRIA in einem Bericht
Für einen Anbieter im Gesundheitsbereich haben wir die datenschutzrechtlichen Berührungspunkte KI-gestützter Verarbeitung besonders schützenswerter Daten geprüft (Art. 21 DSG, Art. 22 DSGVO) und das Zusammenspiel von DSFA und FRIA (Art. 27 KI-VO) in einem integrierten Bericht abgebildet.
Mandatsdetails unterliegen der Vertraulichkeit (Art. 321 StGB) und werden nur mit ausdrücklicher Zustimmung genannt.
LexCMD
Unser Werkzeug: LexCommand
Warum wir mit LexCommand arbeiten, unserer eigenen Schweizer Rechts-KI
LexCommand ist unsere hauseigene, zitatgestützte Rechts-KI für das Recht der Schweiz, Deutschlands, Österreichs und der EU. Entwickelt und souverän in der Schweiz betrieben von der Priverion GmbH, dem Unternehmen hinter SIDD. Datensouveränität und Belegbarkeit predigen wir nicht nur, wir haben sie in unser Werkzeug eingebaut, ergänzend zur Priverion-Plattform.
01
Souverän in der Schweiz
Die KI läuft selbst gehostet auf Schweizer Infrastruktur, ohne externe Cloud-LLMs. Als unabhängiges Schweizer Unternehmen ohne ausländische Muttergesellschaft verarbeiten wir Ihre Unterlagen in einer Umgebung, die wir kontrollieren.
02
Kein Zitat, kein Anspruch
Jede rechtliche Aussage ist auf eine abrufbare Primärquelle rückführbar, oder sie erscheint nicht. So werden unsere Empfehlungen auditierbar und nachvollziehbar, statt nur plausibel zu klingen.
03
Vom Aufwand zum Urteil
LexCommand übernimmt das Suchen, Abgleichen und Belegen. Das verkürzt Durchlaufzeiten und gibt unseren Senior-Beratenden Zeit für Urteil und Mandantengespräch, bei gleichbleibender Sorgfalt.
04
Drei Disziplinen, ein Bild
Datenschutz, Informationssicherheit und KI-Sicherheit betrachten wir auf einer geteilten Quellenbasis mit Framework-Crosswalk. So sehen Sie überschneidende Pflichten in einem konsolidierten Bild statt in drei isolierten Analysen.
Konkret für den AI Governance Check: LexCommand belegt jede Risikoklassifizierung Ihres KI-Inventars mit der exakten Fundstelle in der KI-VO und legt deckungsgleiche Pflichten aus KI-VO, ISO/IEC 42001 und DSG/DSGVO nebeneinander, sodass Ihr Massnahmenplan auf nachprüfbaren Quellen statt auf Einschätzungen beruht.
Zeitlich deterministisch (Stand heute oder zu jedem Stichtag), mit Jurisdiktions-Isolation (CH/DE/AT/EU) und einem Zitat-Verifizierer am Ende jeder Antwort.
Häufige Fragen
Was kostet der AI Governance Check?
Der Einstieg liegt bei CHF 3'900 als Festpreis (Basis-Check); der vollständige Standard-Check beginnt bei CHF 7'500. Der finale Preis hängt vom vereinbarten Umfang ab, insbesondere von der Anzahl der einzubeziehenden KI-Anwendungen und der Komplexität Ihrer Datenflüsse. Den Scope halten wir im Angebot ausdrücklich fest, damit keine offenen Posten entstehen.
Wie lange dauert der Check?
In der Regel 3 bis 5 Wochen ab Kick-off bis zur Übergabe des Massnahmenplans. Der Aufwand auf Ihrer Seite beschränkt sich im Wesentlichen auf Interviews und die Bereitstellung von Informationen zu den eingesetzten Anwendungen.
Wie viel Zeit kostet uns der Check intern?
Im Wesentlichen 1–2 Interviews je relevantem Bereich plus die Bereitstellung vorhandener Unterlagen; den Rest übernehmen wir. Die Belastung Ihres Teams bleibt damit gering und planbar.
Wo werden unsere Inventar- und Befunddaten gespeichert?
In der Priverion-Plattform mit Hosting in der Schweiz/EU. Die Befunde unterliegen zusätzlich dem anwaltlichen Berufsgeheimnis nach Art. 321 StGB, ein Schutzniveau, das reine InfoSec-Anbieter nicht bieten können.
Lohnt sich der Check, wenn wir nur Copilot/ChatGPT nutzen?
Ja. Gerade Standard-Tools lösen Transparenz- (Art. 50 KI-VO) und Datenschutzpflichten aus, und sie gehören ins KI-Inventar. Der Basis-Check ab CHF 3'900 klärt genau das, ohne dass Sie gleich ein grosses Programm aufsetzen müssen.
Reicht nicht eine Self-Assessment-Checkliste?
Eine Checkliste sagt Ihnen nicht, ob eine Anwendung nach Art. 5 KI-VO unzulässig, nach Annex III hochriskant oder über die Output-Klausel (Art. 2 KI-VO) überhaupt erfasst ist. Genau diese rechtliche Einordnung, inklusive des Zusammenspiels von DSFA und FRIA (Art. 27 KI-VO), ist der Kern des Checks und mit einem PDF-Fragebogen nicht zu leisten.
Macht der Check uns AI-Act-konform?
Nein. Der Check liefert eine verteidigbare Standortbestimmung und einen priorisierten Massnahmenplan, also nachweisbare Risikoreduktion und Accountability. Eine garantierte Compliance kann und darf niemand seriös versprechen; sie hängt von der Umsetzung der Massnahmen ab.
Ab wann gelten die KI-VO-Pflichten?
Die Verbote (Art. 5) und die KI-Kompetenzpflicht (Art. 4) gelten seit dem 02.02.2025, die GPAI-Pflichten seit dem 02.08.2025 (für Bestandsmodelle bis 02.08.2027). Die Transparenzpflichten (Art. 50) gelten ab dem 02.08.2026 (Kennzeichnung künstlich erzeugter Inhalte nach Art. 50 Abs. 2 ab 02.12.2026) und sind vom Omnibus nicht verschoben. Die meisten Hochrisiko-Pflichten (Annex III) waren ursprünglich ab dem 02.08.2026 vorgesehen. Nach der vorläufigen Einigung zum „Digital AI Omnibus" sollen sie voraussichtlich auf den 02.12.2027 (Annex III) bzw. 02.08.2028 (Annex I) verschoben werden. Diese Einigung war am 18.06.2026 noch nicht im EU-Amtsblatt veröffentlicht und ist damit nicht final; bis zur förmlichen Annahme gelten formal die ursprünglichen Fristen. Wir planen vorsorglich gegen beide Szenarien. Schweizer DSG-Pflichten (Art. 21 DSG) gelten ohnehin schon heute.
Wie verhält sich der Check zu unserer bestehenden DSB- oder CISO-Rolle?
Er ergänzt sie. Der Check baut auf vorhandene Datenschutz- und Informationssicherheitsstrukturen auf, gleicht das KI-Inventar gegen ein allfälliges ISMS (ISO/IEC 27001) ab und kann die KI-Governance in geteilter Verantwortung mit Ihrer DSB/CISO-Rolle aufsetzen. Einen gesetzlich vorgeschriebenen „KI-Beauftragten" kennt die KI-VO im Übrigen nicht, Art. 4 verlangt nur KI-Kompetenz. Viele Unternehmen bündeln die Art.-4-Kompetenz und die laufende Governance dennoch freiwillig in einer Rolle; das bieten wir als AI-Officer-Mandat an.
Was passiert nach dem Check?
Sie erhalten einen priorisierten Massnahmenplan mit Aufwandsschätzung. Auf dieser Basis können Sie selbst umsetzen, ein laufendes AI-Officer-Mandat (KI-Beauftragter as a Service) beauftragen oder ein konkretes Remediation-Projekt starten. Der Check ist bewusst der risikoarme Einstiegspunkt, ohne Folgeverpflichtung.
Wissen, wo Sie bei der KI-Compliance stehen
In wenigen Wochen erhalten Sie ein vollständiges KI-Inventar, eine Risikoklassifizierung nach KI-VO und einen priorisierten Massnahmenplan für Verwaltungsrat und Geschäftsleitung.