STRIDE · OWASP ASVS 5.0 · ISO 27001 Annex A 8.27

Security Architecture Review: Designfehler finden, bevor Sie live gehen

Scanner und Angriffstests finden Designfehler meist erst im laufenden System. Wir prüfen Ihren Entwurf schon vor Bau, Migration oder Enterprise-Anfrage. Ein Threat Model zeigt, wer Ihr System wie angreifen könnte. Sie erhalten priorisierte Befunde mit Massnahmen, ein Zielbild und Nachweise für Auditoren.

Vereinbarter Festpreis ab CHF 6'900 Befunde · Zielbild · Audit-Nachweise Architecture Check in 2–3 Wochen

Kostenlos · 30 Minuten · vertraulich unter NDA · Lesezugriff genügt

Security Architecture Review: Threat Model mit Trust Boundaries und Datenflüssen einer Cloud-Architektur
Recht und Technik aus einem Mandat. Wir entwickeln und betreiben selbst Plattform, Pipelines und KI-Systeme. Jeden Designfehler ordnen wir nach DSG, NIS2 und CRA ein.

Für SaaS, Mittelstand und regulierte Branchen

Lead Auditor ISO 27001 (BSI) Befunde nach Annex A
Dr. iur., LL.M., CIPP/E Rechtliche Einordnung je Befund
Vertraulichkeit & CH-Datenhaltung NDA, Unterlagen in der Schweiz
Beratung und Prüfung getrennt glaubwürdig gegenüber Auditoren
Oliver Stutz

Verantwortlich für dieses Mandat

Oliver Stutz

Co-Founder · InfoSec & Cybersecurity Expert · Bachelor of IT (Bond University)

Oliver Stutz ist Co-Founder und leitet das Security Architecture Review. Sein Team prüft Cloud, Zugriffsrechte und Software-Auslieferung und entwirft die Zielarchitektur. Philipp Staiger, Lead Auditor ISO 27001 (BSI), bildet die Befunde auf ISO 27001 ab. Das Team von Dr. Dominic Staiger ordnet jeden Befund nach DSG, DSGVO, KI-VO, CRA und NIS2 ein.

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Was ist ein Security Architecture Review?

Kurzdefinition

Ein Security Architecture Review (SAR) prüft den Entwurf eines Systems auf Sicherheitsfehler, vor oder während des Baus. Grundlage sind Dokumente, Diagramme, Konfigurationen und Workshops. Geprüft werden etwa Datenflüsse, Zugriffsrechte und Trust Boundaries, also Grenzen zwischen Bereichen mit unterschiedlichem Vertrauen. Ergebnis sind ein Threat Model, priorisierte Befunde mit Angriffspfaden und ein Zielbild der sicheren Architektur.

Das IEEE Center for Secure Design unterscheidet zwei Fehlerarten. Ein Bug ist ein Fehler im Code. Ein Flaw ist ein Fehler im Entwurf. Ein Penetrationstest greift das laufende System an und findet Bugs. Das Review findet Flaws. Ein Flaw lässt sich nicht patchen und wird mit jeder Komponente teurer. Darum gehört das Review vor den Penetrationstest.

Für Apps aus KI-Werkzeugen wie Lovable gibt es den Security Review für Vibe-Coded Projekte. Dort gilt ein vereinbarter Festpreis ab CHF 3'900. Das Architecture Review zielt auf Plattformen, Systemlandschaften und über Jahre wachsende Produkte.

Wann ein Security Architecture Review sinnvoll ist

Ein Review lohnt sich vor einer Architekturentscheidung oder wenn Dritte nach Ihrer Architektur fragen.

1

Cloud-Migration oder Re-Architektur: Sie ziehen in die Cloud, ordnen Ihre Cloud-Konten neu oder zerlegen eine Altanwendung. Was Sie jetzt bei Konten, Identitäten und Netzwerkzonen festlegen, ist später teuer zu ändern.

2

Neue Plattform oder neues Produkt: Sie bauen eine SaaS-Lösung für viele Kunden oder ein Kundenportal. Fehler bei Datentrennung und Berechtigungen beheben Sie im Entwurf viel günstiger als im Betrieb.

3

Enterprise-Fragebogen, Audit-Feststellung oder Due Diligence: Ein Kunde, ein ISO-27001-Auditor oder ein Käufer fragt nach Ihrer Architektur. Dann brauchen Sie ein belastbares Bild statt Selbstauskünften.

4

Regulatorische Pflicht oder Vertragsklausel: EU-Kunden geben NIS2-Pflichten zu sicherer Entwicklung und Beschaffung vertraglich an Schweizer Zulieferer weiter. DORA verlangt von EU-Finanzunternehmen, IKT-Sicherheit zu entwerfen statt nur zu testen. Der CRA verlangt ab dem 11.12.2027 Sicherheit ab Entwurf für Produkte mit digitalen Elementen im EU-Markt. Die EU-Produkthaftungsrichtlinie (EU) 2024/2853 ist bis zum 09.12.2026 umzusetzen. Sie bringt für Software Haftung ohne Verschulden und erleichterte Beweislast. Dokumentierte Entwurfsentscheide stützen dann Ihre Verteidigung.

5

Nach einem Vorfall oder vor dem Pentest: Ein Vorfall ist behoben, doch die strukturelle Ursache bleibt: etwa ein flaches Netz. Oder Sie planen einen Penetrationstest und wollen wissen, ob er die richtige Architektur testet.

Was uns einzigartig macht

Recht, Technik und KI-Entwicklung in einem Team

Ein Architektur-Review braucht drei Blickwinkel: Angreifer, Engineer mit Betriebserfahrung und Jurist. Diese Kombination kann weder eine reine Rechtsanwaltskanzlei noch eine klassische Beratung leisten. Bei uns arbeiten alle drei in einem Team, vom ersten Gespräch bis zur Zielarchitektur.

Tiefe rechtliche Expertise

Dr. iur., LL.M. und CIPP/E sowie Attorney at Law (New York) und Solicitor (UK). Jeder Befund erhält eine rechtliche Einordnung nach DSG, DSGVO, NIS2 und CRA.

Eigene Software-Engineers

Wir betreiben ein eigenes Entwicklungszentrum und die Priverion-Plattform in der Schweiz. Darum sehen wir, wo Diagramm und Realität auseinanderlaufen.

Eigene KI-Entwicklung

Wir entwickeln und betreiben eigene KI-Systeme, darunter die Rechts-KI LexCommand. Mit der Erfahrung aus ihrer Absicherung prüfen wir die KI in Ihrer Architektur.

Was wir prüfen

Diese zehn Bereiche prüfen wir in jedem Review. Die Tiefe legen wir im Scoping fest.

  • Trust Boundaries und Datenflüsse: Wir zeichnen beide pro Umgebung und Kunde. Dazu kommt der Schutzbedarf je Datenkategorie (DSV Art. 1). Daraus entsteht das Threat Model nach der STRIDE-Methode (OWASP ASVS 5.0 V15).
  • Identität, Zugriff und Mandantentrennung: Wir prüfen Admin- und Service-Konten, Mehrfaktor-Anmeldung und das Berechtigungsmodell. Jeder Kunde braucht strikt getrennte Daten, Schlüssel und Logs (ASVS 5.0 V8, DORA Art. 9 Abs. 4 lit. c).
  • Netzwerk und Segmentierung: Wir gleichen Ihr Zonenkonzept mit den echten Firewall-Regeln ab. Massstab ist Zero Trust nach NIST SP 800-207 und 800-207A: Jeder Zugriff wird geprüft.
  • Kryptografie, Schlüssel und Secrets: Wir prüfen Verschlüsselung und Schlüsselverwaltung (ASVS 5.0 V11, CRA Anhang I Teil I Ziff. 2 lit. e). Secrets wie Passwörter suchen wir in Code, Pipelines und Konfiguration.
  • Cloud Landing Zone und Konfiguration: Wir prüfen die Grundstruktur Ihrer Cloud-Konten und ihre Sicherheitsvorgaben. Stichproben gleichen wir mit CIS Benchmarks und dem Well-Architected Security Pillar ab (ISO 27001 Annex A 5.23).
  • CI/CD und Software-Lieferkette: Wir prüfen, ob jemand die Kette vom Code zur Auslieferung manipulieren kann. Dazu gehören Fremdsoftware und die Stückliste SBOM (ASVS 5.0 V15.1.2, CRA Anhang I Teil II Ziff. 1). Entwicklung, Test und Produktion müssen getrennt sein (ISO 27001 Annex A 8.31).
  • Logging und Detection Readiness: Wir prüfen, was wo protokolliert wird und welche Angriffswege unerkannt bleiben (ASVS 5.0 V16 und OWASP Top 10:2025 A09). Für umfangreich bearbeitete, besonders schützenswerte Personendaten verlangt DSV Art. 4 Protokolle. Kritische Infrastrukturen müssen dem Bundesamt für Cybersicherheit innert 24 Stunden melden (ISG Art. 74e). Wir prüfen, ob die Protokolle das erlauben.
  • Backup und Resilienz: Backups müssen unveränderbar, für Betriebskonten unerreichbar und nachweislich wiederherstellbar sein. Wir suchen Abhängigkeiten von einzelnen Personen, Systemen oder Anbietern (DORA Art. 12, Art. 9 Abs. 3 lit. b und c).
  • API- und Integrationsdesign: Wir prüfen Berechtigungen, sichtbare Datenfelder, Zugangs-Tokens sowie Dienstleister- und Fernwartungszugänge. Wir zeigen Abhängigkeiten von wenigen Drittanbietern (ASVS 5.0 V4 und V9, NIS2 Art. 21 Abs. 2 lit. d).
  • KI-Komponenten: Wir prüfen Zugriffe auf KI-Modelle und Agenten sowie Datenflüsse zu Sprachmodell-Anbietern. Wir suchen nicht freigegebene Schatten-KI und Sicherheitsrückschritte durch KI (OWASP Top 10 for LLM Applications 2025, NIST SP 800-218A). Angriffstests übernimmt unsere AI-Security-Prüfung.

Jeden Befund ordnen wir ISO/IEC 27001:2022 Annex A, DSG Art. 7 und 8 sowie DSGVO Art. 25 und 32 zu. Auf Wunsch liegen Befunde, Risiken und Nachweise in der Priverion-Plattform und fliessen in Ihr ISMS.

Was ein Review findet und ein Scanner nicht

Typische Befunde

Flaches Netz trotz Zonenkonzept: Die Firewall setzt die Zonen nicht durch. Backups im Zugriff der Betriebskonten: Ein gekapertes Admin-Konto erreicht auch die Backups. Zugriffsregeln in jedem Service anders: Lücken zwischen den Diensten bleiben unbemerkt. Kundendaten getrennt, Schlüssel geteilt: Ein einziger Schlüsselfehler trifft alle Kunden.

Warum der Entwurf zählt

Drei Zahlen aus Primärquellen zeigen: Entwurf und Konfiguration bestimmen das Schadensausmass. Sie beschreiben allgemeine Angriffsmuster, nicht Ihr System.

31 %

der bestätigten Sicherheitsverletzungen begannen mit einer ausgenutzten Schwachstelle, dem inzwischen häufigsten Einstieg. Danach entscheiden Netzzonen, Berechtigungen und erreichbare Backups über die Reichweite (Verizon DBIR 2026).

fast 8 Monate

brauchten Drittanbieter, um die Hälfte ihrer Befunde zu beheben: schwache Passwörter und falsche Berechtigungen (Verizon DBIR 2026).

Platz 2

für falsche Sicherheitseinstellungen in den OWASP Top 10:2025. 2021 lag die Kategorie noch auf Platz 5.

Leistungspakete

Drei Prüftiefen mit Einstiegspreis. Den Festpreis vereinbaren wir nach einem ersten Scoping-Gespräch.

Architecture Check

Vereinbarter Festpreis ab CHF 6'900 1 System

Grundprüfung eines Systems vor Pentest oder Enterprise-Anfrage. 2–3 Wochen, rund vier Beratungstage.

  • Dokumentenstudium: Systemdesign, Netzplan, Schnittstellen, Rechtekonzept
  • Halbtägiger Workshop mit Architektur, Entwicklung und Betrieb
  • Kurzes Threat Model mit Datenflussdiagramm: STRIDE prüft sechs Angriffsarten an bis zu drei Trust Boundaries.
  • Top-10-Befunde mit Massnahmen und rechtlicher Kurzeinordnung nach DSG. Zielbild-Skizze auf einer Seite.
  • PDF-Bericht, Einträge in der Priverion-Plattform, einstündige Schlussbesprechung

Architecture Programme

Vereinbarter Festpreis ab CHF 30'000 regulierte Branche · Gruppe

Für Finanzdienstleister, Gesundheitswesen, Zulieferer kritischer Infrastrukturen und Gruppen mit mehreren Produktteams. 6–10 Wochen, 15–25 Beratungstage.

  • Alles aus dem Architecture Review, für die gesamte Systemlandschaft
  • Zero-Trust-Zielbild: Kein Zugriff gilt ungeprüft als sicher. Mit Zonenkonzept, ohne Detaildesign.
  • Katalog der Sicherheitsanforderungen für Ausschreibungen und Lieferantenverträge (NIS2)
  • CRA-Konformitäts-Roadmap für Produkte mit digitalen Elementen. Abgleich mit DORA und FINMA-RS 2023/01, soweit anwendbar.
  • Briefing für Verwaltungsrat und Geschäftsleitung zu ihrer Genehmigungs- und Überwachungspflicht (NIS2 Art. 20). Durch das Team um Oliver Stutz und das Team von Dr. Staiger, mit 90-Tage-Follow-up.

Auf Wunsch folgt der Architecture Advisory Retainer: Vereinbarter Festpreis ab CHF 1'900/Monat, mindestens sechs Monate. Monatlich ein Review-Tag für Architekturentscheide, Pflege des Threat Model und Sitz in Ihrem Architecture Board. Die Prüftiefe klären wir im Erstgespräch.

Wie wir vorgehen

Sechs Schritte mit dokumentiertem Ergebnis, ohne Releases zu blockieren.

Scoping

Wir klären Systemgrenzen, Datenkategorien und Nachweisbedarf. Den Umfang legen wir schriftlich fest. Den Festpreis vereinbaren wir nach einem ersten Scoping-Gespräch. Das kostenlose Erstgespräch dauert 30 Minuten.

Dokumentenstudium und Workshop

Wir gleichen Ihre Dokumente im Workshop mit der Praxis ab.

Threat Modelling

STRIDE prüft jede Trust Boundary. Bei Personendaten prüft LINDDUN zusätzlich Datenschutzrisiken. Jedes Risiko wird behandelt oder bewusst akzeptiert.

Analyse und Stichproben

Wir messen Ihre reale Architektur an NIST SP 800-207 und CIS Benchmarks. Dazu Stichproben in Cloud-Konsole, Zugriffsrechten und Pipeline. Angriffspfade bilden wir auf MITRE ATT&CK ab.

Bericht und Zielarchitektur

Geschäftsleitung und Verwaltungsrat erhalten eine Executive Summary. Der technische Bericht nennt je Befund Schweregrad und Massnahme. Dazu kommt das Zielbild. Die rechtliche Einordnung liefert das Team von Dr. Staiger.

Behebungsbegleitung

Wir prüfen Ihren Behebungsplan nach und pflegen Risikoregister und Nachweise in der Priverion-Plattform. Danach übernimmt Ihr Sicherheitsmanagement oder Ihr CISO. Ihr Team setzt um, damit Beratung und Prüfung getrennt bleiben.

Warum SIDD

Ihr Nutzen aus den drei Disziplinen:

Erfahrung aus eigenen Systemen

Entwurfsentscheide wie Ihre treffen und verantworten wir selbst: für die Priverion-Plattform, unsere Cloud und eigene KI-Systeme.

Befund plus rechtliche Einordnung

Jeder Befund nennt Schweregrad und berührte Rechtspflicht, etwa die Mindestanforderungen an die Datensicherheit. Wer sie vorsätzlich missachtet, riskiert persönlich eine Busse bis CHF 250'000 (Art. 61 lit. c DSG). So bestehen die Ergebnisse vor Kunden, Auditoren und Verwaltungsrat.

In der Sprache Ihres Auditors

Wir ordnen Befunde und Zielarchitektur ISO 27001 Annex A zu. So fliessen sie direkt in Ihr ISMS, etwa in Risikobeurteilung und Massnahmenplan.

Vertraulich, Unterlagen in der Schweiz

Ihre Architekturunterlagen bleiben unter NDA und Schweigepflicht in der Schweiz. Wo das Team von Dr. Staiger anwaltlich berät, gilt zusätzlich das Anwaltsgeheimnis (Art. 321 StGB).

Beratung und Prüfung getrennt

Soll ein von uns mitentworfenes System später unabhängig getestet werden, trennen wir die Mandate. So bleibt der Penetrationstest glaubwürdig.

Prüffähige Nachweise

Befunde, Risiken und Behebungsstatus liegen prüffähig in der Priverion-Plattform. Sie nutzen sie direkt für Sicherheitsfragebogen grosser Kunden und ISO-Audits.

Schwachstellenscan, Pentest und Review im Vergleich

Die drei Prüfungen ergänzen sich. Das Review findet die Entwurfsentscheidung, die aus einem Fehler einen Vorfall macht.

DimensionSchwachstellenscan · PenetrationstestSecurity Architecture Review
Was gefunden wirdScan: bekannte Lücken. Pentest: ausnutzbare Fehler und AngriffskettenEntwurfsfehler bei Trust Boundaries, Zugriffsrechten, Mandantentrennung und Backups
PrüfgegenstandLaufende Systeme, beim Pentest auch CodeUnterlagen und Interviews, auch vor dem Bau
ZeitpunktScan: laufend oder quartalsweise. Pentest: vor dem Go-live und jährlichVor Migration oder Neubau, danach bei grossen Änderungen
VokabularBefunde nach CVSS-Schweregrad und AusnutzbarkeitFlaws statt Bugs, Angriffspfade nach MITRE ATT&CK
ErgebnisScan: bewertete Befundliste. Pentest: Bericht mit Reproduktionsschritten. Beide mit RetestThreat Model, Risikoregister, Zielbild oder Zielarchitektur mit Umsetzungsplan, Normen-Zuordnung
Regulatorischer BezugDORA Art. 25 Abs. 1, FINMA-RS 2023/01ISO 27001 Annex A 8.27, NIS2, DORA, CRA, DSG
WirkungKorrektur pro Befund, die Struktur bleibt gleichZielarchitektur schliesst die ganze Fehlerklasse
Preis bei SIDDScan ab CHF 5'000. Pentest ab CHF 1'490 (Projekte 8'000–28'000)Vereinbarter Festpreis ab CHF 6'900

Die übliche Reihenfolge: Review vor dem Bau, Penetrationstest vor dem Go-live, Schwachstellenscan im Betrieb. KI-Funktionen brauchen zusätzlich die AI-Security-Prüfung, KI-generierte Apps den Security Review für Vibe-Coded Projekte.

Unser Werkzeug: LexCommand

Warum wir mit LexCommand arbeiten, unserer eigenen Schweizer Rechts-KI

LexCommand ist unsere hauseigene, zitatgestützte Rechts-KI für das Recht der Schweiz, Deutschlands, Österreichs und der EU. Entwickelt und souverän in der Schweiz betrieben von der Priverion GmbH, dem Unternehmen hinter SIDD. Datensouveränität und Belegbarkeit predigen wir nicht nur, wir haben sie in unser Werkzeug eingebaut, ergänzend zur Priverion-Plattform.

Souverän in der Schweiz

Die KI läuft selbst gehostet auf Schweizer Infrastruktur, ohne externe Cloud-LLMs. Als unabhängiges Schweizer Unternehmen ohne ausländische Muttergesellschaft verarbeiten wir Ihre Unterlagen in einer Umgebung, die wir kontrollieren.

Kein Zitat, kein Anspruch

Jede rechtliche Aussage ist auf eine abrufbare Primärquelle rückführbar, oder sie erscheint nicht. So werden unsere Empfehlungen auditierbar und nachvollziehbar, statt nur plausibel zu klingen.

Vom Aufwand zum Urteil

LexCommand übernimmt das Suchen, Abgleichen und Belegen. Das verkürzt Durchlaufzeiten und gibt unseren Senior-Beratenden Zeit für Urteil und Mandantengespräch, bei gleichbleibender Sorgfalt.

Drei Disziplinen, ein Bild

Datenschutz, Informationssicherheit und KI-Sicherheit betrachten wir auf einer geteilten Quellenbasis mit Framework-Crosswalk. So sehen Sie überschneidende Pflichten in einem konsolidierten Bild statt in drei isolierten Analysen.

LexCommand belegt zu jedem Befund die Rechtspflicht mit Quelle. Ein Abgleich der Regelwerke zeigt, wo derselbe Fehler auch ISO 27001 berührt.

Zeitlich deterministisch (Stand heute oder zu jedem Stichtag), mit Jurisdiktions-Isolation (CH/DE/AT/EU) und einem Zitat-Verifizierer am Ende jeder Antwort.

Häufige Fragen

Was kostet ein Security Architecture Review?

Architecture Check für ein System: Vereinbarter Festpreis ab CHF 6'900. Architecture Review für eine Plattform oder zwei bis drei Kernsysteme: Vereinbarter Festpreis ab CHF 14'000. Architecture Programme für regulierte Systemlandschaften: Vereinbarter Festpreis ab CHF 30'000. Den Festpreis vereinbaren wir nach einem ersten Scoping-Gespräch.

Wie lange dauert das Review?

Architecture Check: 2–3 Wochen mit rund vier Beratungstagen. Architecture Review: 4–6 Wochen mit 8–12 Tagen. Architecture Programme: 6–10 Wochen. Ihr Team investiert einen bis vier Workshop-Halbtage, parallel zum laufenden Projekt.

Was müssen wir bereitstellen?

Wir brauchen Architekturdiagramme, Netzpläne, Schnittstellenbeschreibungen, Ihr Konzept für Zugriffsrechte (IAM) und vorhandene Risikoanalysen oder Pentest-Berichte. Für die Workshops stellen Sie je eine Person aus Architektur, Entwicklung und Betrieb. Für Stichproben genügt Lesezugriff auf Cloud-Konsole oder Pipeline, alternativ eine Bildschirmfreigabe. Dokumentationslücken schliessen die Workshops, und sicherheitsrelevante Lücken werden selbst zum Befund.

Pentest oder Architecture Review: Was brauchen wir zuerst?

Ist Ihr System noch im Entwurf oder Umbau, beginnen Sie mit dem Review. Es findet Entwurfsfehler, die ein Pentest später nur als Symptom meldet. Läuft das System schon ungetestet, kommt zuerst der Penetrationstest. Zeigen seine Befunde auf den Entwurf, folgt das Review.

Macht uns das Review ISO-27001-, NIS2- oder CRA-konform?

Nein, Konformität ist nie garantiert und Zertifikate vergeben nur akkreditierte Stellen. Das Review liefert Nachweise: Design-Review (ISO 27001 Annex A 8.27) und sichere Entwicklung (NIS2 Art. 21 Abs. 2 lit. e). Dazu kommt Sicherheit ab Entwurf, also Secure by Design (CRA Anhang I Teil I). Die Zertifizierung begleiten wir in der ISMS-Beratung, EU-Lieferantenklauseln in der NIS2-Beratung.

Was bringt ein externer Blick trotz eigenem Security-Team?

Ein internes Team übersieht leichter die Annahmen hinter eigenen Entscheidungen. Wir bringen Vergleiche mit anderen Architekturen und die rechtliche Einordnung ein. Auditoren und Enterprise-Kunden schätzen zudem unabhängige Prüfer. Threat Model und Zielarchitektur gehören danach Ihrem Team und passen in Ihr ISMS.

Reicht das Well-Architected Review unseres zertifizierten Cloud-Anbieters?

Der Anbieter sichert nur die Infrastruktur: Konten, Rechte, Netzwerkregeln und Schlüssel sichern Sie selbst. In Ihrem Teil entstehen Fehlkonfigurationen, laut Verizon DBIR 2025 eine der drei häufigsten Fehlerarten. Das Well-Architected Review prüft nach Best Practices des Anbieters, ohne Ihre Geschäftslogik und Meldepflichten zu kennen. Als Vorarbeit verkürzt es aber unser Scoping.

Wir haben KI-Komponenten in der Architektur. Review oder AI-Security-Prüfung?

Jedes KI-Modell, jede KI-Suche in Ihren Dokumenten und jeder Agent mit Werkzeugzugriff bildet eine eigene Vertrauensgrenze (Trust Boundary). Dort prüfen wir Zugriffe, Datenflüsse, Secrets sowie die Transparenzpflichten der KI-VO (Art. 50). Ab CHF 8'000 pro Anwendung greift die AI-Security-Prüfung danach das gebaute System an, etwa per Prompt Injection. Entstand Ihre App weitgehend mit KI-Werkzeugen, ist der Security Review für Vibe-Coded Projekte der schnellere Einstieg.

Was passiert nach dem Review?

Sie erhalten Bericht und Zielbild, ab dem Architecture Review auch Zielarchitektur und Roadmap. Während der Umsetzung prüfen wir Ihren Entwurf der Behebung einmal nach und aktualisieren die Nachweise. Danach bieten wir laufende Design-Reviews im Architecture Advisory Retainer (vereinbarter Festpreis ab CHF 1'900/Monat) oder einen Penetrationstest vor dem Go-live. SaaS-Anbieter führen wir zudem zu ISO 27001 und SOC-2-Readiness weiter.

Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Designfehler früh finden und günstig beheben

Im 30-minütigen Erstgespräch klärt das Team um Oliver Stutz mit Ihnen die passende Prüftiefe. Innert 24 Stunden folgt die Offerte.